Bestattungshaus Haferbeck-Töpper

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Fritz Haferbeck verstorben

Am 26. Dezember 2021 verstarb unser Seniorchef und Großvater Fritz Haferbeck im Alter von 94 Jahren. Er hat das Unternehmen 1970 von seinem Vater übernommen und bis 1988 erfolgreich geführt, auch danach stand er uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Wir werden uns immer dankbar an ihn erinnern.

Familie Töpper und Mitarbeiter

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Foto: Imgur

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
Friedhöfe haben eine interessante Wirkung auf die Menschen. Die direkte Konfrontation mit der Endlichkeit kann emotional, aber auch faszinierend sein. Der Gang über einen Friedhof ist wie eine Zeitreise, und genügend Auswahl ist vorhanden – in Deutschland zählen wir rund 32.000 Friedhöfe. Dabei wird schnell klar: Grab ist nicht gleich Grab, es gibt viel zu entdecken. Schließlich ist die letzte Ruhestätte eine sehr individuelle Sache. Was sich zunächst nicht vermuten lässt: Auf dem Friedhof kann es dadurch auch mal amüsant sein!
Flotte Sprüche und schwarzer Humor
Manch einem Verstorbenen war es offensichtlich ein Anliegen, uns beim Besuch seiner Grabstätte zum Schmunzeln zu bringen. Was für eine nette Geste! Humor macht eben vieles leichter, gerade wenn es um das Unvermeidliche geht.
Sehr schön ist es, wenn Menschen bis zuletzt höflich bleiben. Mit der Grabinschrift: „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe?“ ist dies sehr gelungen. Andere punkten mit Wortspielereien: „Nur tiefergelegt“ oder „Früher Router, jetzt ruht er.“ Aber auch Enttäuschung über das bescheidene Grab kann zum Ausdruck kommen: „I was hoping for a pyramid“ (Ich hatte auf eine Pyramide gehofft) steht auf einem schlichten Grabstein.
Selbst Bestatter sind nur Menschen und sterben eines Tages. Einer von ihnen wird daraufhin etwas schadenfroh verabschiedet: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt endlich selbst hinein.“ Etwas gehässig reimte dieser Verblichene auf seiner Grabinschrift: „Hier ruhen meine Gebeine, ich wollt‘, es wären Deine.“
Sich einen Reim auf den Tod zu machen, erfreut sich stets großer Beliebtheit – was folgendes Beispiel augenzwinkernd zeigt: „Hier liegt begraben unser Organist. Warum? Weil er gestorben ist. Er lobte Gott zu allen Stunden. Der Stein ist oben und er liegt unten.“
Und zu guter Letzt: Auch bei Grabsteinen ist Vorsorge möglich! Ein Influencer hat sich bereits für das Jahr 2064 seinen Grabstein meißeln lassen: „672 Twitter Follower, 1.673 Clubcard Punkte, 60.590.000 konsumierte Kalorien, 92% positive Ebay-Bewertungen, 184 Tinder-Matches und 76.928 Jogging-Kilometer.“ Mit diesen Highscores nimmt er die Gesellschaft der Superlative und Tracking-Apps auf die Schippe.

Ihre Familie Töpper

Was ist eine Sterbeamme*?

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Ähnlich wie eine Hebamme bei Müttern und Neugeborenen macht eine Sterbeamme oder ein Sterbegefährte es sich zur Aufgabe, Sterbende und Angehörige im Prozess zu begleiten. Eine Kombination aus praktischem und pflegerischem Wissen im Umgang mit Sterbenden, aber vor allem auch die Intention, mit alltagstauglichen Ideen Mut zu spenden, zu unterstützen und einen Weg durch die Angst zu finden, zeichnet die Sterbeamme/den Sterbegefährten aus.

Die Ausbildung zu dieser intensiven Tätigkeit findet an der „Akademie nach Claudia Cardinal®“ an unterschiedlichen Standorten in Deutschland statt. Claudia Cardinal ist die Initiatorin der Akademie und Heilpraktikerin (BHO).

In der 24-monatigen Ausbildung werden sowohl theoretische als auch praktische Bereiche der Sterbebegleitung intensiv erörtert. Somit wird eine gute Grundlage geschaffen, den sensiblen Prozess des Sterbens und des Trauerns verantwortungsvoll zu begleiten und wertvolle Unterstützung zu leisten.

Für unsere Gesellschaft ist dies sicher eine sinnstiftende Tätigkeit, die den Prozess des Sterbens und den so individuellen Prozess der Trauer in den Fokus rückt. Das hilft denjenigen, die von Sprach- und Hilflosigkeit der heutigen Gesellschaft hinsichtlich dieser Themen betroffen sind.

Mehr Information zu der Intention des Projektes, den Inhalten und Kursabläufen findet man unter:
www.sterbeamme.de

*geschützter Begriff durch Claudia Cardinal

Ihre Familie Töpper

Der Tod kostet…!

Bild: #288598202 von Hafiez Razali - stock.adobe.com
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Preissteigerung – wohin man schaut …
Der Tod ist auch heute in der Regel noch vor allem eines: diskret. Man spricht nicht so gern über das Thema Sterben, genauso wenig wie über Geld.
Im Zuge der vergangenen Pandemie und nun auch des nahen Krieges ist aber das Thema Tod und auch das Thema Inflation allgegenwärtig. Kein Tag ohne Todesfälle, kein Tag ohne Berichte über Lieferkettenschwierigkeiten und Preiserhöhungen.
Nicht nur bei konkreten Trauerprodukten wie den Särgen wird die Preissteigerung für den Endkunden spürbar sein. Die Kosten für das Rohmaterial Holz sind genauso gestiegen wie die Kosten für Nägel und Metallgriffe, bei manchen Sargherstellern gibt es Preissteigerungen von bis zu 25 Prozent.
Und nicht nur das: Das Thema Energiewende wird sich ebenso auswirken. Gestiegene Spritpreise führen zu höheren Überführungskosten, gestiegene Gaspreise zur Erhöhung der Gebühren im Krematorium. Eigentlich eine auf der Hand liegende, wenn auch ärgerliche Entwicklung.
Aber die stille Branche hat ein Kommunikationsproblem: Über den Tod und die Kosten, die hierbei entstehen spricht man eben nicht gern öffentlich. Die Dienstleistung des Bestatters ist in der öffentlichen Wahrnehmung unkonkret, unvorstellbar und deshalb in vielen Augen auch unseriös. Diese – sagen wir – „Informations-Vorenthaltung“ wird jetzt umso mehr einen unangenehmen Effekt mit sich bringen. Denn die Preise werden auch weiterhin steigen und auf den Endkunden umgelegt werden.
Stille Kommunikation ist also auch in Zukunft nicht gut, denn dann entsteht ein „Stille-Post-Effekt“. Sprechen Sie den Bestatter Ihrer Wahl doch einfach mal an. Fragen kostet: nix!

Ihre Familie Töpper